3-tägige Gebirgswanderung
Unsere diesjährige Gebirgstour führte uns in die Lechtaler Alpen, als Standquartier hatten wir uns die Freiburger Hütte ( 1930 m ) ausgesucht.
Am Sonntag 20. Juli starteten 8 Teilnehmer bei strahlend blauem Himmel, nach ca. 5 Std. erreichten wir Lech wo wir die Autos in einer Tiefgarage kostenlos abstellen konnten.
Von dort nahmen wir den Zubringerbus bis zum Formarinsee, die letzte Etappe bis zur Freiburger Hütte musste dann hochbepackt zu Fuß zurückgelegt werden. Bei der Hitze schmeckte dann ein kühles Weizenbier besonders gut.
Nach ausgiebigem Kartenstudium wurde dann noch die Tour für Montag festgelegt, wir entschieden uns für eine Wanderung rund um die Rote Wand.
Am nächsten Morgen ging es dann kurz nach 8 Uhr los in Richtung Laguzalm ( 2 ½ Std.) mit kurzer Rast und dann über einen Sattel zur Kleseza-Alpe ( 1 Std.). Dort erwischte uns ein kräftiges Gewitter, zum Glück kamen wir gerade noch rechtzeitig zu der Alpe, wo wir in der Küche einer freundlichen Almbauernfamilie bei Kaffee und Kuchen das Ende des Gewitters abwarten konnten. Nach ca. 1 ½ Std. regnete es nur noch leicht und wir konnten weitergehen, es wartete noch ein Rückweg von 3 ½ Std. auf uns. Auf dem Weg zum Kleseza-Sattel kam nach kurzer Zeit wieder die Sonne zum Vorschein, sie blieb uns auch treu beim Abstieg zum Formarinsee, doch auf dem letzten Anstieg zur Freiburger Hütte wurden wir nochmals nass. Dies trübte die gute Stimmung in der Gruppe aber nicht, beim Kartenspiel und viel Spass verging der Abend recht schnell.
Am nächsten Morgen zeigte sich dann die Gruppe nicht mehr ganz homogen. Ein Teilnehmer musste dringend zum Arzt nach Lech, zwei trauten sich wegen verschiedener Wehwechen keine große Tour zu, sodass für die vorgesehene Tour noch 5 Teilnehmer übrig blieben. Diese Tour führte erst in Richtung Ravensburger Hütte, nach ca 1 Std. begannen wir auf einem schmalen Steig den Aufstieg zum Farmaletsch ( 2294 m ). Diese Gipfeltour war für Anneliese S. ein besonderes Erlebnis, denn sie stand zum erstenmal an einem Gipfelkreuz in solch großer Höhe. Nach einer ausgiebigen Rast stiegen wir wieder ab und nach dem Überqueren des Felsenmeeres unterhalb des Formaletsch-Gipfels zweigten wir dann ab und stiegen durch ein Kar zum Formarinsee ab. Nach ca. 6 Stunden waren wir dann wieder an der Freiburger Hütte, wo uns die anderen 3 schon erwarteten. Es muss noch hinzugefügt werden, dass die 2 angeschlagenen Teilnehmerinnen dennoch eine 3 stündige Wanderung in Richtung Saladinspitze machten.
Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen des Aufbruchs, dies fiel uns auch deswegen etwas leichter, weil es morgens kräftig regnete. Beim Abmarsch kurz nach 9 Uhr hatte es aber wieder aufgehört und langsam kam die Sonne heraus, um 11 Uhr waren wieder in Lech. Beim Abschied waren wir uns alle einig, es waren drei tolle Wandertage die wir im nächsten Jahr wieder durchführen wollen. H.Busch
Wanderwart

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webmaster: Benjamin Hartmann                                                                                  [ letzte Aktualisierung: 22.08.2010 23:39  ]