Der Verlauf des Ur-Neckars, nämlich die Neckarschleife um den Hollmuth, standen diesmal im Vordergrund einer Samstag-Wanderung. Zwölf Interessierte trafen sich am Ortsausgang Richtung Neckargemünd. Der Wanderweg führte zunächst zur Bockfelsenhütte, wo Friedbert Kaiser – in Vertretung des erkrankten Wanderwartes Achim – einen Einblick in die Geschichte des Neckarlaufs gab. Vorbei am Schulzentrum und am Stadttor ging es entlang des Neckargemünder Friedhofs die fußläufigen Kehren hinauf zur Neckarriedkopfhütte, wo uns ein deftiger Eintopf erwartete. Bei herrlichem Wetter genoss man die Aussicht und gönnte sich sogar noch Kaffee und Kuchen. Hier erreichte uns dann die traurige Nachricht vom Ableben unseres Wanderkameraden Franz-Josef.
Auf einem idyllischen Fußweg stieg die Gruppe hinab zur Walkmühle und von dort hinauf zum Waldrand am Hollmuth. Hier erläuterte der Wanderführer die Entwicklung des Bannwaldes und verschiedene Waldfunktionen. Aber auch ein anderes Thema wurde während der gesamten Wanderung immer wieder angesprochen, nämlich der brutale Überfall auf die Ukraine; alle waren fassungslos und wütend.
Nach fünf Stunden und zehn Kilometern erreichten die Wanderer wieder den Ausgangsort und waren voll des Lobes über eine kurzweilige und lehrreiche Wanderung.





