Die Wanderung zum Weihnachtsmarkt auf dem Dachsbuckel fand dieses Jahr am Sonntag, 20. November statt. Entgegen der Vorhersagen hatten wir einen fast trockenen Wandertag. Wir starteten beim Bergfriedhof in Heidelberg, hier bestaunten wir monumentale Grabanlagen und unscheinbare Grabstätten. Gemütlich wanderten wir die serpentinenartigen Wege in die Höhe, vorbei an Friedrich Ebert, Bunsen, Leibfried, einigen Astronomen, Politikern und Schriftstellern. Weit oben dann die Grabstätten von Hilde Domin und Klaus Tschira. Leider lagen die Ausblicke im dichten Nebel, ganz besonders als wir den Ehrenfriedhof mit knapp 300 m erreichten. Auf dem Dolinenweg, mit Hinweistafeln zur Entstehungsgeschichte der trichterförmigen Vertiefungen aus der Eiszeit, ging es weiter auf der Höhe über dem Boxberg und Emmertsgrund zum Dachsbuckel. Hier kam sogar noch die Sonne raus.

Mit Tresterbraten, Flammkuchen, Weinschorle und Glühwein wurden die Energiespeicher wieder gefüllt. Ein kleiner Rundgang, vorbei an den Ständen mit Weihnachtsgebäck und allerlei handwerklich Hergestelltem gehörte natürlich auch dazu und zum Abschluss erfuhren wir, wie der, für den Dachsbuckel-Weihnachtsmarkt bekannte Tresterbraten während der Destillation des „Tresterbrandes“ in etwa drei Stunden gegart wird. Dann noch einen Schluck Tresterbrand und Weihnachtslikör probiert und wir machten uns auf den Heimweg durch die Weinberge, hinunter nach Rohrbach-Süd. Straßenbahn und Bus brachten uns zurück nach Neckargemünd. bh

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