Zwei Jahre hatte sich der Nikolaus bei den Germaniakindern nicht sehen lassen. Auch er hatte Angst vor Corona. Aber dieses Jahr hatte er allen Mut zusammen genommen und sein Kommen angekündigt.
Das war natürlich Grund für die einzelnen Gruppen etwas vorzubereiten für die Nikolausfeier und dank der engagierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter ist das auch gelungen.
Am 3. Adventssonntag, so steht es im Terminkalender des Nikolaus, begrüßte Udo Karoff, der 1. Vorsitzende, die zahlreich erschienenen Gäste.
Das Programm eröffneten die Judokas von Serena Kull. Zuerst zeigten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verschiedene Fallübungen, Fuß- und Armwürfe. Alle warten auf das angekündigte Motto „ Judo tanzt Walzer“, was dann am Schluss dran war. 2 Paare tanzten gekonnt nach einer Walzermelodie. Ein Paar davon zeigte dann, wie man einen ungeliebten Tanzpartner dabei gekonnt aufs Parket legen kann. 🙂
Eine große Anzahl Mädchen, die Turntiger 2 der 3.-4. Klasse, die „Christmas Kids“ von Julia Steinbrecher mit ihren Helferinnen, zeigten ihr Können auf dem Schwebebalken, manche zögerlich und vorsichtig, aber bei der einen oder anderen war das Talent schon deutlich zu erkennen. Auch an anderen Geräten wurde geturnt, bevor mit viel Beifall 5 Pyramiden gezeigt wurden. Zum Schluss hatte Hanna die Helferin mit den Mädchen einen Tanz einstudiert.
„Zwei Weihnachtstänze“ hatte Hanna ebenfalls mit den Mädchen ab der 5. Klasse, den Turntigern 3 einstudiert, die bei Andrea Laistner ansonsten turnen. Auch hier gab es, wie nach jeder Vorführung Beifall.
Die Turntiger 1, 1.+2. Klasse, die „Christmas Turntiger“ von Julia Steinbrecher und ihren Helfern zeigten an den verschiedenen, aufgebauten Geräten, was sie so in ihrer Übungsstunde lernen. Auch hier bildete ein Tanz den Abschluss.
„Schneller als der Ball“ war der Programmpunkt der Badminton-Jugend von Walter Gräf. Vier Paare standen sich am Netz gegenüber und versuchten zunächst, den Ball ständig in der Luft zu halten und versuchten dann einen Punkt zu machen, indem der Partner den Ball nicht erreichte.
Das Lieblingsspiel kam zum Schluss. Alle um das Netz herum und wer den Ball nicht erreicht, scheidet aus und Sieger war am Ende der Übungsleiter.
Die Turnmäuse, 5–6 Jahre alt, unter der Leitung von Andrea und Frauke Laistner mit ihren Helfern, traten als „Weihnachtsräuber“ auf und bewegten sich mit großer Freude über alle die aufgestellten Geräte.
Punkt 7, 3–4 Jahre, die „Weihnachtspiraten, musste leider krankheitsbedingt ausfallen.
Den Schlusspunkt setzten die Turnwichtel vom Eltern-Kind-Turnen mit einer „Winterwanderung“. Der Auftritt der großen Gruppe von Müttern und Vätern zaubert immer ein Lächeln auf alle Gesichter. Allein schon wenn diese Zwerge die Halle betreten, sieht man ihnen die Freude an, in die Halle zu kommen. Da zum Winter Schnee gehört, wurde dieser mit Hilfe des Fallschirms und vielen bunten Schneeflocken in die Halle gezaubert und dann begann die Wanderung über alle die aufgebauten Geräte. Rauf auf den Kasten, egal wie und bitte ohne Hilfe, das kann man ja schon und dann stolz auf dem Kasten. Noch schöner das herunter springen auf die Weichbodenmatte. Das macht Spaß, auch den Zuschauern.
Udo Karoff bedankte sich nach jeder Vorführung bei den Übungsleiter*rinnen und deren Helfer*innen mit einem kleinen Präsent. Ein besonderes Dankeschön ging auch an die fleißigen Kuchenbäcker*innen für das tolle Küchenbüffet und an die Spender*innen. Auch den zahlreichen Helfern, die zum Gelingen beigetragen hatten galt der Dank.
Jetzt war es Zeit für den Nikolaus, der mit „Leise rieselt der Schnee“ herbei gesungen wurde und da kam er auch schon mit seinem Leiterwagen. Er machte keine Angst, nur Freude und ein paar mutige Kinder trugen ihm ein Gedicht vor, worüber er sich sehr freute und den Sack mit den Geschenken Andrea Laistner übergab, die sie dann verteilte.












































