Mit der rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von 18 startete die erste Wanderung bei der evangelischen Kirche in Neunkirchen. Gleich hier erzählte der diesmalige Wanderführer Friedbert Kaiser vom Unglück 1944, als ein Flugzeug die Kirchturmspitze streifte, das Flugzeug abstürzte und die fünf Soldaten ums Leben kamen.
In einer großen Schleife wurde anschließend Neunkirchen im Norden umrundet. Der bezaubernde Winterwald mit verschneiten Bäumen und Wegen sowie der wärmende Sonnenschein motivierte die Wandergruppe zusätzlich. Über den Prinzenstein, den Mordstock und den restaurierten Wildsaufang, vorbei an einer 400 Jahre alten Eiche, war dann der romantische Reihersee die erste Raststation, wo Erika Kaiser ihren Glühwein ausschenkte. An allen Stationen informierte Friedbert Kaiser und konnte Unbekanntes erzählen.
Weiter ging’s am „Birkenweg“ und den Höhenweg entlang mit herrlichen Ausblicken ins Neckartal und nach Lindach. Der Blick auf das idyllische Schloss Zwingenberg war faszinierend. Über einen schmalen Pfad wurde die Zwingenberger Straße erreicht. Am Waldausgang überraschte der Blick in den nahen Kraichgau bis zum fernen Stromberg. Vor den Wanderern lag der Ort Neunkirchen und am Horizont konnte man den Steinsberg erahnen. Nach drei Stunden und unschwierigen 10 km, zurück am Startpunkt in Neunkirchens Ortsmitte, stürmte die Gruppe regelrecht das Restaurant „Rose“, denn der Hunger auf ein Mittagessen war doch sehr prägnant. Die enormen Portionen ließen aber keine Wünsche offen. Frisch gestärkt trat die Gruppe mit privaten Pkw den Heimweg an.
Dem Wanderführer, seiner Ehefrau Erika und Beate Hartmann wurde herzlich für die gelungene Organisation und die eindrucksvolle Wanderung gedankt. fk

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