Traditionell trafen sich die „Flotten Germanen“ zur jährlichen Wanderung am Faschingsdienstag. Wer hätte es für möglich gehalten, dass uns an diesem Tag bei unserem Treffpunkt am Rathausplatz die Sonne begrüßen würde. Freudig machten sich bei schon frühlingshaft anmutenden Temperaturen über zwanzig „Flotte Germanen“ auf den Weg. Da es tags zuvor noch heftig geregnet hatte und umgefallene Bäume den Waldrandweg an der Ostseite des Hollmuths versperrten, liefen wir bis zur ehemaligen Hasenhütte auf dem Radweg Richtung Neckargemünd. Dann gingen wir im Wald gemächlich ansteigend zum Türkenlouisweg, um dann auf der Reichensteinstraße zur Burgruine Reichenstein zu gelangen. Überraschenderweise hatten einige Mitwanderer die Ruine noch nie besucht, die im 13. Jahrhundert errichtet worden war. Ab 1329 war die Burg im Besitz der Kurfürsten der Pfalz. Sie verlor rasch an Bedeutung und ab dem 15. Jahrhundert war die Burg dem Verfall preisgegeben. Nur wenige der vorhandenen Mauerreste sind tatsächlich als Überreste der Burg anzusehen. Seit 1984 ist die Burgruine im Besitz der Stadt Neckargemünd und seit 1995 ist ein Arbeitskreis für die Instandhaltung der Burgruine zuständig.
Nachdem wir den tollen Blick ins Neckartal, Elsenztal, Wiesenbacher Tal und zum Dilsberg ausgiebig genossen hatten gingen wir zurück zur Reichensteinstraße, um auf dem Rückenweg und dann über den mittleren Bachseitenweg wieder auf den Hollmuthrückenweg zu gelangen. Hier ging es dann nur noch abwärts nach Wiesenbach. Am Biddersbach entlang erreichten wir nach genau 2 ½ Stunden das Eiscafe/Bistro in Piazza am Rathausplatz. Hier kamen noch einige Germanen dazu, die nicht mitgewandert waren.
Beate hatte alles wunderbar organisiert und die Essenswünsche bereits an Mariella und Mario weitergeleitet, sodass wir nicht lange auf unser Essen warten mussten. Bei leckeren Gerichten und erfrischenden Getränken klang der Tag mit netten Gesprächen aus. Vielen Dank an Beate für die schöne Wanderung und die hervorragende Organisation.
















