Germania Radler und Flotte Germanen waren unterwegs.

Bei recht wechselhaftem Wetter fuhren die Germania-Radler in der ersten Stadtradel-Woche teilweise große Strecken mit dem Rad. Auf dem „Radlmeter“ der Homepage konnte man die ersten Ergebnisse verfolgen.

Am Sonntag, 7.7. war nun ein Besuch beim OGV Waldhilsbach, zum „Tag der offenen Gartentür“, angesagt. Eine kleine Gruppe Germania-Radler und ein paar Flotte Germanen machten sich bei sommerlichem Wetter auf und trafen sich gegen 12:00 auf dem wunderschönen Gelände am Marktweg in Waldhilsbach. Auch mit dem PKW kamen noch einige dazu. Kartoffelsuppe oder Bratwurst und erfrischende Getränke ließen sich Wanderer und Radler schmecken.

Danach ging es in einer eineinhalbstündigen Führung durch das weitläufige Gelände. Stefan Lutz, der
2. Vorsitzende des OGV, konnte so viel zur beinahe 20-jährigen Geschichte dieses Kleinodes erzählen, dass auch Besucher, die schon öfter dabei waren, Interessantes und Neues erfuhren. Stefan Lutz kann man als „Motor“ der vielfältigen Aktivitäten bezeichnen, mit viel Sachverstand, ökologischem Wissen und künstlerischem Engagement hat er, zusammen mit den Vereinsmitgliedern, einen Garten geschaffen, der seinesgleichen sucht. Es ist ein wahres Insektenparadies, Refugium für Bodenbrüter, Eidechsen, Nattern und vielem mehr. Für eine durchgängige Blüte und Nahrung der vielen Bienenarten wurden Bäume, Sträucher und Stauden gepflanzt, die viele Besucher nicht in Waldhilsbach vermutet hätten. So gibt es neben unterschiedlichen Kiwiarten auch Maibeere, Gojibeere und die süßen Brombeerähnlichen Maulbeerfrüchte. Südländisch anmutende Bäume wie Kaki, Indianerbanane oder Korkeiche stehen neben alten Birnbaumarten, Quitte und Nashi. Man muss es selbst gesehen und erlebt haben, mit welcher Begeisterung Stefan Lutz von diesem Garten und den vielfältigen Pflanzen erzählt.

Zum Schluss konnten die Besucher noch das erst vor zwei Jahren angelegte „Steppenbeet“ mit seinen prachtvollen Distelarten bewundern. Voll mit vielen Informationen und wunderschönen Eindrücken und Ausblicken bis zum Steinsberg und weiter, stärkten sich die „Germanen“ noch bei Kaffee und leckeren Kuchen. Dann wurde der Heimweg angetreten. Wanderer und Radler waren sich einig, es war ein wunderschöner Sommertag.