Die Flotten Germanen wanderten von Neckargemünd, über die Neckarsteinacher Burgen, zur Mannheimer Hütte.

Bei traumhaftem Sommerwetter startete, nach kurzer Busfahrt, die Wanderung am Stadttor Neckargemünd. Über die Eisenbahnbrücke und den Kreisel ging es geradewegs zu den Streuobstwiesen Kleingemünds und bergauf Richtung schattigen Wald.

Auf einem schönen, aber steinigen, Waldpfad erreichten wir, nach den ersten 110 Höhenmetern den „Dilsbergblick“ und weitere wunderschöne Aussichtspunkte auf den Neckar und schließlich das „Schwalbennest“, die westlichste der vier Burgen Neckarsteinachs. Nach der Renovierung und Sicherung der Burganlage, wollten einige natürlich den Turm besteigen und wurden mit einer grandiosen Aussicht auf den Neckar und die imposante Mittelburg belohnt. Weiter gings zur Hinterburg, die wir nicht näher besichtigten, und zur Mittelburg.

Danach folgten wir dem Burgweg abwärts in den Ort. Am Fuß des Berges sahen wir uns das Tor des „Bierkellers“ an und fühlten die kalte Luft, die aus den Lüftungsschlitzen strömte. Durch einige Gässchen und an der Steinach entlang erreichten wir die Schönauer Straße, die wir über- und gleich danach die Bahnlinie unterquerten.

Nun stand uns noch eine große Herausforderung bevor, auf dem letzten Kilometer zur Mannheimer Hütte waren nun nochmals ca. 110 Höhenmeter zu schaffen. Oben angekommen wurden wir bereits von drei „ehemaligen“ Wanderinnen erwartet.

Bei Gulaschsuppe, Wurstsalat, Schupfnudeln und verschiedenen Getränken konnten wir die Energiespeicher wieder auffüllen und genossen die Sonne und die herrliche Aussicht bei angeregten Gesprächen.

Für die Wanderer hieß es dann rechtzeitig Richtung Bahnhof aufzubrechen. Gerade dort angekommen, kündigte sich auch schon die S-Bahn an. Auch die letzte Strecke von Neckargemünd nach Wiesenbach legten drei Flotte Germanen zu Fuß zurück

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